| Bronzeguß | |
| Das
Entstehen einer Bronzeplastik |
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Am Beginn des Abeitsprozesses steht das Wachsmodell, hier in Form eines Stieres zu sehen. Er ist mit Modellierwachs um einen feuerfesten Kern modelliert. Dies ist notwendig da man Bronze schwer kompakt gießen kann, und eine Wandstärke von circa 5 mm nicht überschreiten sollte. |
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Das Wachsmodell wird nun mit Gusskanälen versehen, die ebenfalls aus Wachs bestehen. Dieses Kanalsystem soll später das flüssige Metall an die richtigen Stellen leiten. |
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Um das Modell wird nun ein Kasten gebaut, der mit einer feuerfesten Masse, der sogenannten Formerde, gefüllt wird.
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In einem Ofen wird die Form dann mehrere Tage gabrannt, um das Wachs auszuschmelzen und alles vorhandene Wasser zu entfernen, was der Gasbildung während des Gusses entgegenwirken soll. |
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Die erkaltete Form wird nun zum Bronzeguss vorbereitet. Dabei wird sie auf einer Metallplatte festgegipst und die Außenseiten mit Platten aus Holz oder Metall verzwungen, um die beim Brand entstandenen Risse in der Form zu schließen. |
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Zeitgleich beginnt der Prozeß des Metallschmelzens. Hierbei wird Kupfer mit Zinn vermischt, welche zusammen die Bronzelegierung ergeben. |
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Der
Tiegel wird aus dem Ofen gehoben und in die Traggabel gestellt. |
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Das flüssige Metall wird in die Form gegossen. |
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Der Bronzeguss ist vollbracht. Die gefüllten Formen läßt man auskühlen. Das übrige Metall aus dem Tiegel wird zur Wiederverwendung in eine Überschußschale gegossen. | ||||
Die erkaltete Form wird nun aufgebrochen und die Formerde vom Rohguß entfernt. |
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Die Kanäle werden abgesägt und Risse geglättet. Diesen Vorgang nennt man ziselieren. Im letzten Arbeitsschritt wird der Bronzeguss; noch mit einer Patina versehen. Die Bronzeplastik ist nun fertig. |
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